Archive for March, 2009
23. April 2009 Betty Semper & Joachim Palden Trio

20:00 Vogel-Keller, Fromme Helene, Josefstädter Str., 1080 Wienkeller
Der unverwechselbare Boogie und Blues Stil von Joachim Palden, verbunden mit der kräftigen, groovig –
rauchigen, einfühlsamen Stimme von Betty Semper, garantieren einen musikalischen Hörgenuss der Sonderklasse.
Es gibt nur ganz wenige Pianisten in Europa, die einen so exquisiten Piano-Stil haben wie Joachim – sein Trio mit Tom Müller und Sabine Pyrker ist die ideale Begleitung für Betty, die seit Jahren zur Oberliga zählt.
Reservierung: reservierung@bluesimon.at oder 0664 / 234 71 00
bluesimon.at
21. April 2009 Atomic Boogie

20:30 Davis, Wien
Mika Stokkinen – git, voc
Werner Dorfmeister – b
Gerry Lülik – harp
Didi Mattersberger – d
Die Band besteht aus Musikern mit unterschiedlichen Backgrounds, deren gemeinsames Verständnis und Gefühl für erdige Musik in einem reichhaltigen Programm zusammentrifft - aus frühen Rockabilly Klassikern der legendären Sun Records Zeit sowie Country und Rock & Roll Titeln, die sich mit Jump und Chicago Blues Klassikern abgewechseln. Durch die verschiedenen Einflüsse hat sich die Band einen eigenwilligen Retro-Stil angeeignet, der sich ungeniert aus allen Genres der 40s bis 60s bedient.
Reservierung: reservierung@bluesimon.at oder 0664 / 234 71 00
bluesimon.at
01. April 2009 HANNES BARTOLOT GROUP Feat. REV. FRANK T.T.

21.00 Uhr, Reigen, Wien
18. April 2009 roosevelt houserockers

20:00 alte welt linz
blues ala hound dog taylor,elmore james,HOUSE ROCKING PARTY
25. März 2009 roosevelt houserockers

21:00 smaragd linz
direkter purer blues a la hound dog taylor,elmore james,….HOUSE-ROCKIN´PARTY
19. März 2009 Bluesspring Eröffnungssession im Reigen
Der Auftakt zum Bluesspring 2009 war – wie gewohnt – eine Blues-Session im Reigen. Die verlief etwas anders als sonst.
Ein Konzertbericht von Michael Bodner.
Im Vorfeld der Eröffnungssession für den Bluesspring habe ich mich etwas gewundert, da so gut wie keiner der mit bekannten Bluesmusiker – und das sind nicht wenig – bezüglich einer Teilnahme an dieser angesprochen wurde. Umso neugieriger war ich auf das, was da kommen würde. Die Namen der Mitglieder der Sessionband kannte ich zum Teil von der sehr bekannten Gruppe „The Untuchables“ , aber die widmen sich ja einem recht breiten Spektrum von Musik. Im Publikum war eine kleine handvoll Bluesmusiker vertreten, von den üblichen Zuhörern traf ich nur wenige.
Gleich zu Beginn legten Gottfried Gfrerer (g) und Peter Müller (dr) ein sehr beachtliches Opening hin. Dem folgte Christoph Schellhorn (g, voc) mit eindrucksvoll dargebotenen Stücken von ZZ Top (Folk) und Lynyrd Skynyrd (Southern Rock).
Nun kam die „elekrische Abteilung“ an die Reihe – und zwar mit der Sessionband bestehend aus Ulli Winter (g, voc) Harry Fischer (g,Voc), Frank Griebaum (dr) und dem Sessionleiter Herbert Novacek (b, voc). Nach „Route 66“ und einem kurzen Ausflug in den Bluesrock (SRV) wurde es rockig. Tolle Solis der beiden Gitarristen sorgten für Kurzweiligkeit und angeheizte Stimmung im Publikum. Zu dieser Formation stieß dann noch Reinhard Stranzinger (g, voc), der nach einer originellen Version von Crossroads ein Stück der Doobie Brothers (Got Love) zum Besten gab.
Nach einer kurzen Pause trat Steve Gardner (g, voc) auf die Bühne und zeigte mit seinen Mitmusikern, dass eine etwas untypische Bandbesetzung mit z.B. Banjo oder Mandoline, für einen zwar ungewohnten, aber überaus hörenswerten Bluesgenuss sorgen kann.
Die folgende Darbietung von Terry Evans (g,voc) und Hans Theessink (g,voc) wurde – natürlich – höchsten Erwartungen gerecht. Diese Namen bürgen für absolute Qualität.
Nach so vielen Herren auf der Bühne war es Zeit für eine weibliche Stimme. Gemeinsam mit der Sessionband beeindruckte nun Mary Lamaro mit nicht unbedingt bluesigen, aber doch „blauen“ Songs mit ihrer ganz persönlichen, unverkennbaren Note.
Die Sessionband blieb auf der Bühne und Meena Cryle erschien mit den Worten „Honker in E“(wenn ich das richtig mitbekommen hab). Es folgte ein aus akrobatischer Stimmbeherrschung und einer dunkelblauen Stimmfarbe bestehendes emotionales Erdbeben. Mein erster Eindruck war auf „neudeutsch“: Geil!
Den Abschluss bestritt Österreichs wohl bekanntester Bluesmusiker Erik Trauner (voc, harp) mit einem Teil der King-Bees: Herby Dunkel (git) und Reinhard Dlapa (dr). Ich selbst sah Erik und Herby allerdings nur von hinten, da ich das große Vergnügen hatte, sie am Bass begleiten zu dürfen. Obwohl ich Erik Trauners Künste seit mehr als 25 Jahren kenne, beeindruckt es mich immer wieder, mit welch lässiger Selbstverständlichkeit er Stücke aus dem Stand zum „bocken“ bringt und wie rasch er das Publikum auf seine Seite zieht. Herby Dunkels Künste an der Gitarre sind legendär und immer wieder umwerfend und Reinhard Dlapa stützt ihn mit seinem Beat meisterhaft.
Kurz vor Mitternacht ging der Abend zu Ende – unter den Gästen waren keine Blueser/innen mehr für eine Fortsetzung nach dem „Plan“ zu finden.
Meine Conclusio dieses Abends ist etwas zwiespältig. Für den Startschuss zum Bluesspring hätte ich mir mehr Blues gewünscht. Zu den angekündigten „nahezu 60 Musikern“ reichte es nicht annähernd, die Zahl 20 traf es recht genau.
Angesichts der nicht einfachen Aufgabe, als ein nicht in der unmittelbaren Bluesszene beheimateter Musiker mit der Aufgabe der Leitung der Eröffnungssession betraut zu werden, ist es Sessionleiter Herbert Novacek wirklich gut gelungen, einen unterhaltsamen Abend mit tollen Musikern auf die Beine zu stellen – Hut ab! Dass es für Ihn als nicht unmittelbaren Szeneinsider natürlich schwierig war, an die heimischen Bluesmusiker heran zu kommen, kann man ihm kaum vorwerfen.
Von den Veranstaltern wünsche ich mir für das nächste Mal eine Rückbesinnung auf das eigentliche Thema – Vorzeigeprojekte, bei denen die Zahl „60“ auch wirklich fast erreicht wurde, gab es ja bereits.
(c) Michael Bodner
7. Juni 2009 The King Bees
21. März 2009 PicAce

21:00 The Shakespeare
PicAce, das sind Verena und Flo Kapelari. Mit Stimmen, Gitarren und der Mundharmonika gehen wir mit unserem Publikum auf eine Reise durch die einsamen Landschaften der Vereinigten Staaten. Das Repertoire spannt einen Bogen von gefühlvollen Country-Balladen über Folk-Traditionals bis hin zu ruppigen Delta-Bluesnummern. Die eindrucksvolle Stimme von Verena verleiht ihnen eine charakteristische Note. Texte von legendären Bluesmusikern des vorigen Jahrhunderts und von bekannten Künstlern der Gegenwart arrangieren wir so, wie wir sie empfinden. Dabei entsteht eine akustische Mischung von Eindrücken, mit der wir die Zuhörer mit unserer Liebe zur Musik anstecken wollen.


